Die Storz-Kupplung wurde 1882 von Guido Storz zum Patent angemeldet und von dem Unternehmen Zulauf & Cie. hergestellt. Ihre deutschlandweite Verbreitung im Feuerwehrwesen fand sie aber erst ab dem Jahr 1933 nachdem sie nach einem Großbrand in Öschelbronn als Einheitskupplung der Deutschen Feuerwehren vorgeschrieben wurde. An dem Einsatz von Aluminiumkupplungen für die Feuerwehr war in Deutschland maßgeblich Luitpold Schott beteiligt. Die Kupplungen wurden in den Normen FEN 301–316 beschrieben und waren bis 1943 umzustellen.
 
Schlauchkupplungen - Storz suction hose couplings

 Druckkupplungen werden für den Anschluss von Druckschläuchen verwendet. Sie bestehen aus einem um 130° drehbaren Knaggenteil, einem Einbindestutzen, einem Sperring und einem Dichtring mit Drucklippe. Ein besonderer Vorzug des Storz Systems (im Gegensatz zu GEKA) ist dabei die drehbare Verbindung von Knaggenteil und Schlauchtülle (mit ihrer Dichtlippe), dadurch müssen beim Kuppeln die aneinandergepressten Dichtungen nicht gegeneinander verdreht werden, was das Kuppeln sehr erleichtert und die Dichtungen schont. Storz-Kupplungen bis etwa Größe B können in den meisten Fällen im drucklosen Zustand von Hand ohne Werkzeug (Kupplungsschlüssel) verbunden und getrennt werden.

Normgerechte Feuerwehr-Armaturen sind mit DIN- und Herstellerzeichen sowie Prüfnummer versehen und in der Regel für einen Betriebsdruck von 16 bar ausgelegt.

Druck- und Saugkupplungen nach Storz sind in diversen Größen lieferbar,
wenn im Anhang nicht aufgeführt, bitte melden.

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Saugkupplungen
Saugkupplungen werden für den Anschluss von Saugschläuchen verwendet. Sie bestehen aus einem um 90° drehbaren Knaggenteil, einem längeren Einbindestutzen, einem Sperring und einem Dichtring mit Druck- und Sauglippe.

Die Orientierung der Dichtlippen ist gegenüber jenen einer Druckkupplungen umgekehrt, da im Saugschlauch bei Betrieb weniger Druck herrscht als außerhalb.
 
Festkupplungen - Storz-adaptors with female thread DIN ISO 228-1

 
Verteiler mit B- und C-Festkupplungen sowie Übergangsstück Festkupplung (Gewindestücke in vielen Varianten) werden für den Anschluss von Schläuchen an Armaturen verwendet. Sie sind auf einer Seite fest mit einem Rohrgewinde auf einer Wasserführenden Armatur oder bei einem Hydranten aufgeschraubt. Auf der anderen Seite kann man die üblichen Kupplungen eines Druckschlauches oder eines Saugschlauches ankuppeln. Sie sind meist aus Aluminium, für HD (Hochdruck) aus Messing. Für den Einsatz im Gefahrgutbereich gibt es sie jedoch auch aus Edelstahl und nicht funkenreißenden Messinglegierungen. Sie bestehen aus einem Knaggenteil mit einem Gewinde, einer Dichtung für Saug- und Druckzwecke und einem Flachdichtring.

In Deutschland werden folgende genormte Festkupplungen von der Feuerwehr verwendet:

A mit Gummidichtring (DIN 14 309)
B mit Gummidichtring (DIN 14 308)
C mit Gummidichtring (DIN 14 307)
D mit Gummidichtring (DIN 14 306)
A mit metallischer Dichtfläche (DIN 14 319)
B mit metallischer Dichtfläche (DIN 14 318)
C mit metallischer Dichtfläche (DIN 14 317)

STORZ-Festkupplungen mit Innen- und/oder Außengewinde aus Aluminium-Legierung, Messing und/oder Edelstahl in verschiedenen Größen.

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Blindkupplungen - Storz blank caps

 Blindkupplungen / Übergangsstücke

Blindkupplungen (Abschlussdeckel für temporär nicht verwendete Storz-Anschlüsse) werden als Abschluss an Armaturen zu deren Schutz verwendet (z. B. gegen das Eindringen von Schmutz in Pumpen) und dürfen nicht unter Druck gesetzt werden, wenn die Leitung nicht entspannt werden kann (Unfallgefahr beim Lösen des Blinddeckels unter Druck). Sie bestehen aus Knaggenteil, Deckel, Sperring und Dichtring.

Von deutschen Feuerwehren werden vier genormte Blindkupplungen verwendet:

A (DIN 14 313)
B (DIN 14 312)
C (DIN 14 311)
D (DIN 14 310)


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Strahlrohre - Multipurpose branchpipes

 Strahlrohre- Mehrzweck- / Hohlstral- u. Euro-Düsen

Mehrzweckstrahlrohre sind spezielle Armaturen der Feuerwehr zur Löschmittelabgabe (Wasser oder Wasser/Schaum-Gemische), die neben den Sonderstrahlrohren, Schaumstrahlrohren und Hohlstrahlrohren verwendet werden. Es gibt sie, entsprechend dem jeweiligen Feuerwehrschlauch an den sie gekoppelt werden können, in den Größen B, C und D. B ist dabei das größte Rohr. Mehrzweckstrahlrohre der Größe A existieren nicht.

Während die Vorläufer, die Rundstrahlrohre, nur die Wahl zwischen Vollstrahl und „Wasser halt“ ließen, ermöglichen die Mehrzweckstrahlrohre mit der zusätzlichen Funktion Sprühstrahl eine weitere Wahlmöglichkeit.

Mehrzweckstrahlrohre sind nach DIN EN 15182-3 (bzw. der veralteten DIN 14365) in den Ausführungen BM, CM, CMM und DM genormt.[1]

Vom Feuerwehr-Strahlrohr verschiedener Größen und Ausführungen über Euro-Düsen bis zum Hohlstrahlrohr nach DIN/EN finden Sie hier.

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Feuerhähne

 
Schlauchanschlussventile (Feuerhähne) dienen in der Regel zum Anschluss von Schlauchleitungen mit Strahlrohren an Löschwasserleitungen "nass" und "nass/trocken". Die Ventile mit Grenztaster werden u. a. auch zur Fernbetätigung der Füll- und Entleerstation nach DIN 14 463 in Löschwasserleitungen "nass/trocken" eingebaut.
Sicherheitsventile mit Belüfter und Rückschlagsventil sind für den Einsatz in Trinkwasserleitungen "nass" nach DIN 1988 Teil 6 einzusetzen, insbesondere bei Selbsthilfegebrauch.

Größe, Nenndruck, DIN, Hersteller- und Prüfzeichen müssen ersichtlich sein.

Hier finden Sie Schlauchanschlußventile
 
Einspeise-/ Entnahmearmatur


 Einspeise-/ Entnahmearmaturen
für Steigleitung, trocken


Gehäuse aus Kupferlegierungen, Stahlteile nichtrostend.

www.dierker-brandschutz-shop.d...

Hier finden Sie Einspeisearmaturen
 
Be- und Entlüfter

 Be- und Entlüfter
Konzipiert zur Entlüftung von Löschwasserleitungen
"nass/trocken" oder "trocken" nach DIN 14462-1 während
des Befüllvorgangs sowie zur Belüftung und zur Entleerung
der Leitungen nach Gebrauch.

Hier finden Sie Be- und Entlüfter
 
Schaumrohre + Zumischer

 Schaumrohre und Zumischer

Mittel- oder Schwerschaumrohre nach DIN,
sowie Injektor-Zumischer oder Sonderzumischer
für Wandhydranten in verschiedenen Größen und
Ausführungen.



Hier finden Sie Schaumrohre/Zumischer
 
Standrohre
StandrohreIn verschiedenen Größen und Abmessungen lieferbar. Das Standrohr ist eine Armatur der Feuerwehr zur Wasserentnahme aus dem öffentlichen Löschwasserversorgungs-netz über Unterflurhydranten. Es besteht aus einem langen Standrohrunterteil mit einem Griffstück, einer Klauenmutter am Fuß des Rohres mit einem Dichtring, sowie einem kurzen Standrohroberteil mit Stopfbuchse und Stopfbuchsbrille, oberhalb davon befinden sich zwei Niederschraubventile mit Festkupplungen.

Das Standrohr wird mit dem Griffstück durch Rechtsdrehen auf dem Hydranten-sitz befestigt, wobei die Klauenmutter in der Klaue des Unterflurhydranten festgehalten und hochgeschraubt wird; dadurch wird der Dichtring fest auf den Unterflurhydranten gepresst und schließt diesen auch bei höheren Drücken dicht ab.

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Verteiler- Krümmer


Verteiler und Rohrkrümmer aus Aluminium-Legierung,
 
Schlüssel

 Betätigungs- /Kupplungsschlüssel

Schlüssel für unterschiedlichste Einsätze wie z.B:
Über- Unterflurhydranen, Feuerwehrschloss, Kupplungen aller Art.

Hier finden Sie verschiedene Schlüssel.
 
Schränke

 Schränke für Feuerlöscheinrichtungen
z.B. für
* Be- und Entlüftungs-Armaturen
* Einspeisung Steigleitung >trocken<
* Geräteschränke




Hier finden Sie Schutzschränke für Armaturen
 
Zubehör für Firex2000
Mit der Beimischarmatur PN 16 wird das Fire-Ex 2000 in Form einer Feststoffpatrone ausgebracht. Das Mitführen von speziellen Pumpen/Aggregaten einschließlich Kanister und/oder Behälter entfällt. Zu- und Abschaltung des Systems, sowie Patronenwechsel erfolgen während des Betriebes und ohne Unterbrechnung des Wasserflusses.

Firex2000
 
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