Welcher Gasmelder für welche Gasart?

Vor Feuer– und Explosionsgefahr durch austretendes Erdgas (Methan (Erdgas)) oder Flaschengas (Propan/Butan) warnen die eigentlichen Gasmelder. Sie alarmieren bereits bei einer gemessenen Gaskonzentration weit unter dem untern Explosionspunkt, der den frühestmöglichen Zeitpunkt beschreibt, an dem das Gas in der Luft zur Explosion führen könnte.

CO-Melder warnen vor dem farb– und geruchlosen Kohlenmonoxid CO. Das für den Menschen lebensgefährliche CO-Gas kann bei defekten Heizanlagen ebenso entstehen wie bei verstopften Schornsteinen.

Deshalb werden CO-Melder insbesondere für die Überwachung von offenen Kaminen eingesetzt. Da auch Autoabgase eine hohe CO-Konzentration enthalten, sollten CO-Melder bzw. Melderanlagen oft in Garagenanlagen vorzufinden.

CO2-Melder warnen vor dem Sauerstoff verdrängenden Kohlendioxid CO2. Dieses Gas wird z.B. als Treibgas für Feuerlöscher, oder in verflüssigter Form als Kohlensäure für z.B. Bierzapfanlagen verwendet. In gewerblichen Bereich sind diese Melder/Melderanlagen vorgeschrieben.


 
  
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