Löschübungen warum ?
Brandschutz geht jeden etwas an. Brände haben die unterschiedlichsten Ursachen. Neben technischen Defekten oder unvorhersehbaren Ereignissen wie Blitzschlag ist, menschliches Fehlverhalten eine häufige Brandursache.

Unachtsamkeit oder fahrlässiges Handeln führt immer wieder zu Bränden. Dazu zählt die unbeaufsichtigt brennende Kerze, unachtsam weggeworfene Zigarettenkippen, Überlastung elektrischer Leitungen, Verwendung defekter Geräte, nicht fachmännisch ausgeführte Schweiß- und Lötarbeiten oder der unsachgerechte Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten.

Die meisten Unternehmen sind brandschutztechnisch gut ausgestattet. Aber was nützt das, wenn keiner der Mitarbeiter weiß wie die Feuerlöscher zu bedienen sind, wenn Brand- und Rauchschutztüren verkeilt werden, Zigarettenkippen im Papierkorb landen und keiner weiß wo der Sammelplatz ist.

Hier hilft nur Aufklärung, Unterweisung und Übung.

Bei einem Brand entstehen den Unternehmen neben der Gefährdung und dem Verlust von Menschenleben, hohe Sachschäden. Produktionsausfall führt zu Auftragsverlust, Kunden wandern ab und manchem Unternehmen bleibt nur noch die Schließung und Entlassung der Mitarbeiter. Sorgen sie vor, erstellen sie ein Brandschutzkonzept und schulen sie ihre Mitarbeiter. Es brennt nicht immer nur bei den Anderen !

Die Notwendigkeit der Unterweisung ergibt sich schon aus der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers. In zahlreichen Gesetzen, Verordnungen, Regelwerken der Versicherer oder Berufsgenossenschaften wird darauf hingewiesen.

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Im Bremer Geschichtenhaus geht das Feuer aus!
Heute stand Brandschutz auf dem Plan: Ein Mitarbeiter der Firma Dierker Brandschutz kam ins Bremer Geschichtenhaus, um uns Teilnehmenden der Weiterbildung über Brandschutz zu informieren und den Umgang mit Handfeuerlöschgeräten zu zeigen und auch in der Praxis anzuwenden.

Die ersten 40 Minuten fingen sehr theoretisch an. Ein Beamer mit Laptop wurde aufgebaut, welches der Brandschutzmann von der oben genanten Firma mitgebracht hatte. Die PowerPoint-Präsentation war OK, aber sehr theoretisch. Es ging um Brandschutzklassen und das richtige Verhalten im Falle eines Brandes. Welche verschiedenen Feuerlöscher gibt es und wie werden diese angewendet. Auch dass Fluchtwege immer freigehalten werden müssen.

Was mir sofort bei der Präsentation auffiel: Die Gestaltung einiger Seiten war nicht sehr lesbar und zu klein geschrieben. Aber Zurück zum Thema: Nach dem Theoretischen kommt das Praktische. Die Anwendung der Feuerlöscher! Es ging nach Draußen auf den Hof der bras, um mit Feuerlöschern, die der Brandschutzmann mitbrachte, nun endlich Löschen zu Üben. Es wurde eine Art große Grill- oder eher Wokpfanne aufgebaut, in der mit Hilfe von Gas eine Flamme loderte. Jeder von uns TeilnehmerInnen musste nun nacheinander den Feuerlöscher nehmen, ihn entsichern und auf das Feuer löschen. Was sich als gar nicht so einfach darstellte, da es in alle Richtungen schlug. Nach einigen Versuchen klappte es dann doch.

Ist schon ein komisches Gefühl so nah an einem Feuer zu sein und dieses richtig zu löschen. Respekt an alle Feuerwehrleute die sich diesen Beruf ausgesucht haben. Das wäre nichts für mich, da ich vor Feuer Angst habe. Leider!

Mahmud dagegen ist der geborene Feuerwehrmann. Er nahm den Handfeuerlöscher, rannte auf die Flammen zu und löschte in einer Rekordzeit, was einem riesigen Applaus von den anderen Teilnehmenden auslöste. "So macht man das", sagte Mahmud. " Geht doch ganz einfach." Vielleicht hat er damit ja Recht. Jetzt weiß ich jedenfalls, wie ich einen Handfeuerlöscher im Ernstfall richtig benutze. Man lernt halt nie aus.

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Ihre Bedienung lernt man praktisch im Handumdrehen
90 Prozent aller Wohnungsbrände können bereits in der Entstehungsphase gelöscht werden

Kassel. - Bei täglich mehr als 5.000 Wohnungsbränden in Deutschland zeigt sich immer wieder, wie wichtig die ersten Minuten sind, um einen entstehenden Brand erfolgreich zu bekämpfen. Nach übereinstimmender Einschätzung von Fachleuten können bis zu 90 Prozent aller Brände bereits in der Entstehungsphase gelöscht werden? wenn ein Feuerlöscher zur Verfügung steht. In der Mehrzahl der Fälle geschieht dies noch, bevor die Feuerwehr eintreffen kann.

Die richtige Handhabung eines Feuerlöschers, darauf macht der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V. (bvbf) aufmerksam, ist denkbar einfach und in wenigen Minuten zu erlernen, sodass im Brandfall jeder, der sich zuvor damit befasst hat, die wertvolle " erste Hilfe" leisten kann, um größere Schäden zu vermeiden und sogar Menschenleben zu retten. Es kommt aber auf die richtige Bedienung an. Deshalb sollte man sich bereits damit vertraut gemacht haben, bevor es brennt.

Auf den Feuerlöschern ist die Bedienungsanleitung in einfachen Worten und Piktogrammen erklärt: Die Sicherung entfernen, den Schlagknopf oder den Betätigungsgriff drücken. Dann den Löschstrahl auf den Brandherd richten. Und immer darauf achten, dass genügend Abstand zu den Flammen besteht.

Lösch-Sprays sind kein vollwertiger Ersatz für einen Feuerlöscher

Bei sogenannten Lösch-Sprays, so der bvbf, ist zumindest Vorsicht geboten, da eine Spray-Dose mit nur 600 ml Inhalt schnell an ihre Grenzen stößt und das Löschmittel womöglich schon aufgebraucht ist, bevor der Brand gelöscht werden kann. Sie sind deshalb kein vollwertiger Ersatz für einen Haushalts-Feuerlöscher.

Mit üblicherweise 6 kg Löschpulver oder wahlweise sechs, zumindest aber drei Litern Löschschaum, verfügen Feuerlöscher über eine größere Löschmittelreserve - was beispielsweise im Fall einer Rückzündung von Bedeutung sein kann. Zudem ermöglicht die höhere Spritzreichweite einen sicheren Abstand zum Brandherd.

Während die Dosen der Lösch-Sprays wegen der beschränkten Haltbarkeit des Löschmittels bereits nach maximal drei Jahren ein Fall für die Entsorgung sind, können Feuerlöscher nach der Norm DIN EN 3 wieder aufgefüllt werden. Mit einer Nutzungsdauer von 20 Jahren und mehr gelten Feuerlöscher dabei als langlebige Gebrauchsgüter und stehen so für Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit.

Die regelmäßige Kontrolle und Wartung übernimmt ein qualifizierter Brandschutz-Fachbetrieb, der auch sonst in allen Fragen zum vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz der richtige Ansprechpartner ist. Darüber hinaus bieten die Firmen auch Brandschutz-Schulungen und praktische Löschübungen für Unternehmen und Privatleute an.
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